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Dipl.-Kfm.
Henschke und Partner GbR
Wirtschaftsprüfer - Steuerberater
Gehrenberg
25
32052 Herford
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Herford - Die Furt durch die Werre, im Ravensberger Hügelland
zwischen Wiehengebirge
und Teutoburger Wald, war der Anfang. Die Heere, die durchzogen, gaben
den Namen. Und die Händler, die folgten, schufen die
Bedeutung. In Verbindung mit dem Wissen und der Bildung der Kirche
entstand ein bedeutsames, kulturelles Zentrum des Mittelalters mit
europaweiter Ausstrahlung. An der guten Lage hat sich nichts
geändert. Direkt am Knoten wichtiger Verkehrsverbindungen
gelegen. Im Norden das Wiehengebirge; Minden,
Osnabrück, das Münsterland im Westen;
Bielefeld, der Teutoburger Wald, das Lipperland im Süden; Bad
Salzuflen, Detmold, das Weserbergland im Osten.
In der einstmals reichsfreien Stadt der starken (Stifts-)Frauen trifft
Mittelalter auf Moderne: Mit dem gleichen Selbstbewusstsein wie ihre
Vorfahren, die anno 1220 eine der erste Ratsverfassungen Deutschlands
in Herford verankerten, stellt sich die moderne Bürgerkommune
den Herausforderungen der Gegenwart. Eindrucksvollstes Beispiel dieser
Mentalität ist das vom Star-Architekten Frank O. Gehry
entworfene Kompetenzzentrum für Möbel, Kunst und
Kultur – MARTa. Während in der Republik
über die Bedrohung der Kommunalen Selbstverwaltung durch die
Finanzschwäche der Gemeinden diskutiert wird, setzt Herford
antizyklische Zeichen und baut MARTa, einen Impulsgeber, der vor allem
die Entwicklung der in der Region heimischen Möbelindustrie
beeinflussen soll.
Die Struktur, über die Herford heute verfügt, bietet
Gewähr für eine erfolgreiche Entwicklung. Bis in die
70er Jahre war Herford geprägt von der
mittelständigen Textil-, Holz- und Holzzuliefer-Industrie. Die
strukturellen Veränderungen, die sich speziell in diesen
Bereichen vollzogen, wurden durch aufstrebende alternative Branchen
erfolgreich kompensiert, die die hohe Qualität der heimischen
Arbeitskräfte zu nutzen verstanden. So konnten die verloren
gegangenen Arbeitsplätze in den letzten 10 Jahren durch
Zuwächse in anderen Bereichen aufgeholt und ausgebaut werden
Einschließlich der Selbständigen, mithelfenden
Familienangehörigen und Beamten arbeiteten am 31.12.2000
36.707 Frauen und Männer daran, dass der Wirtschaftsstandort
Herford pulsiert. Dabei wird er nicht dominiert von einigen wenigen
Großbetrieben sondern bezieht seine Dynamik von vielen Klein-
und Mittelbetrieben. Das verarbeitende Gewerbe bietet immer noch einen
Großteil der Arbeitsplätze, das allerdings ohne
Dominanz bestimmter Branchen, stattdessen relativ
gleichmäßig verteilt auf die verschiedenen Bereiche.
Quelle:
www.herford.de und www.proherford.de
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