> Standorte > Niederlassung Herford


Dipl.-Kfm.
Henschke und Partner GbR
Wirtschaftsprüfer - Steuerberater

Gehrenberg 25
32052 Herford
Tel.: 05221 / 5 68 15
Fax: 
05221 / 5 77 62
Email: herford@henschke-partner.de


Herford - Die Furt durch die Werre, im Ravensberger Hügelland zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald, war der Anfang. Die Heere, die durchzogen, gaben den Namen. Und die Händler, die folgten, schufen die Bedeutung. In Verbindung mit dem Wissen und der Bildung der Kirche entstand ein bedeutsames, kulturelles Zentrum des Mittelalters mit europaweiter Ausstrahlung. An der guten Lage hat sich nichts geändert. Direkt am Knoten wichtiger Verkehrsverbindungen gelegen. Im Norden das Wiehengebirge; Minden, Osnabrück,  das Münsterland im Westen; Bielefeld, der Teutoburger Wald, das Lipperland im Süden; Bad Salzuflen, Detmold, das Weserbergland im Osten.

In der einstmals reichsfreien Stadt der starken (Stifts-)Frauen trifft Mittelalter auf Moderne: Mit dem gleichen Selbstbewusstsein wie ihre Vorfahren, die anno 1220 eine der erste Ratsverfassungen Deutschlands in Herford verankerten, stellt sich die moderne Bürgerkommune den Herausforderungen der Gegenwart. Eindrucksvollstes Beispiel dieser Mentalität ist das vom Star-Architekten Frank O. Gehry entworfene Kompetenzzentrum für Möbel, Kunst und Kultur – MARTa. Während in der Republik über die Bedrohung der Kommunalen Selbstverwaltung durch die Finanzschwäche der Gemeinden diskutiert wird, setzt Herford antizyklische Zeichen und baut MARTa, einen Impulsgeber, der vor allem die Entwicklung der in der Region heimischen Möbelindustrie beeinflussen soll.
Die Struktur, über die Herford heute verfügt, bietet Gewähr für eine erfolgreiche Entwicklung. Bis in die 70er Jahre war Herford geprägt von der mittelständigen Textil-, Holz- und Holzzuliefer-Industrie. Die strukturellen Veränderungen, die sich speziell in diesen Bereichen vollzogen, wurden durch aufstrebende alternative Branchen erfolgreich kompensiert, die die hohe Qualität der heimischen Arbeitskräfte zu nutzen verstanden. So konnten die verloren gegangenen Arbeitsplätze in den letzten 10 Jahren durch Zuwächse in anderen Bereichen aufgeholt und ausgebaut werden
Einschließlich der Selbständigen, mithelfenden Familienangehörigen und Beamten arbeiteten am 31.12.2000 36.707 Frauen und Männer daran, dass der Wirtschaftsstandort Herford pulsiert. Dabei wird er nicht dominiert von einigen wenigen Großbetrieben sondern bezieht seine Dynamik von vielen Klein- und Mittelbetrieben. Das verarbeitende Gewerbe bietet immer noch einen Großteil der Arbeitsplätze, das allerdings ohne Dominanz bestimmter Branchen, stattdessen relativ gleichmäßig verteilt auf die verschiedenen Bereiche.

Quelle: www.herford.de und www.proherford.de